Kokosöl für die Haare: Mit diesen Beauty Tipps bekommt ihr strahlend schöne Haare!

Kokosöl für Haare – Die Wunderfrucht schlechthin! 

Die Kokosnuss ist ein richtiger Allrounder: Sowohl beim Kochen als auch bei leckeren Cocktails ist sie häufig das i-Tüpfelchen, doch wusstet ihr, dass die Frucht auch für eure Haare richtig gut ist? Na klar! Kokosöl eignet sich perfekt, um gegen trockene und strapazierte Haare anzukämpfen – und das ganz ohne Silikone oder Parabene.

Die besten Anwendungstipps für Kokosöl zeige ich euch hier:

Die Wirkung von Kokosöl auf die Haare

Kokosöl ist ein echtes Wundermittel, das ihr gegen unterschiedliche Haarprobleme anwenden könnt. Was Kokosöl so besonders macht? Seine regenerierende, regulierende und pflegende Wirkung auf Haare, Haarwurzeln und Kopfhaut! Wie keine andere Frucht pflegt die Kokosnuss eure Haare, was vor allem an ihrem hohen Anteil mittellanger, gesättigter Fettsäuren und den Laurinsäuren liegt. Laurinsäuren sind besonders wertvoll, da sie entzündungshemmend wirken.

Doch das ist nicht alles! Kokosöl dringt sogar in das Haarinnere ein und kann eure Haarstruktur auf diese Weise von innen heraus mit wertvollen Pflegestoffen versorgen. Des Weiteren bildet Kokosöl Proteine, die eure Haare stärken.

Welches Kokosöl ist das beste für die Haare?

Achtet darauf, dass ihr ein möglichst schonend verarbeitetes und naturbelassenes Kokosöl verwendet. So könnt ihr euch sicher sein, dass im Kokosöl noch alle Inhaltsstoffe vorhanden sind. Am besten greift ihr direkt zu kalt gepressten Bio Kokosölen, die ihr bei Amazon kaufen könnt:

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Bei Amazon findet ihr eine große Auswahl an Kokosölen

Wie ihr gutes Kokosöl von Schlechtem unterscheiden könnt? Ihr erkennt wenig verarbeitetes Kokosöl daran, das es bei Raumtemperatur milchig-trüb und fest ist. Es sollte nicht klar oder flüssig sein!

Für welchen Haartyp ist Kokosöl geeignet?

Der Hype um Kokosöl ist absolut berechtigt. Dieses Superfood pflegt nicht nur unsere Haut, sondern auch unsere Haare. Allerdings gibt es von Haartyp zu Haartyp unterschiedliche Pflegetipps, die ihr bei der Nutzung von Kokosöl beachten solltet. Habt ihr eher trockenes und brüchiges Haar? Oder doch eher feines und fettiges?

Hier kommen die wichtigsten Beauty Tipps rund um das Kokosöl für die Haare:

Kokosöl gegen trockene Haare

Ihr habt trockenes, brüchiges Haar? Dann solltet ihr regelmäßig eine Kokosöl Haarkur anwenden. So bekommen eure Haare ihren ursprünglichen Glanz und ihre Leichtigkeit zurück.

Hier gilt: Je länger die Kur in euren Haaren bleibt, desto effektiver und besser wird das Ergebnis. Viele Frauen schwören auf eine Kokosöl Haarkur über die gesamte Nacht. Wichtig ist, dass ihr eure Haare vorher gründlich wascht. Massiert das Kokosöl dann in eure Haare ein und wickelt ein Handtuch drum. So haben eure Haare genug Zeit, um sich vollständig zu regenerieren und Feuchtigkeit zu tanken.

Kokosöl gegen Schuppen

Ihr leidet unter Schuppen? Auch hier hilft das Wundermittel Kokosöl. Massiert vor jeder Haarwäsche eine kleine Menge Kokosöl in euren Haaransatz und auf eure Kopfhaut ein. Empfehlenswert ist es, wenn ihr das Einmassieren etwa 30 Minuten vor der Haarwäsche erledigt. So kann das Kokosöl optimal wirken und eure Kopfhaut vor weiteren Schuppen schützen.

Kokosöl gegen Spliss

Eure Haare sind voller Spliss? Die gespaltenen Haarspitzen werden durch die nährenden Inhaltsstoffe des Kokosöls wiedervereint! Spliss ade sag‘ ich da nur. Denn Kokosöl spendet viel Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass eure Haarstruktur wieder gesund und kraftvoll wirkt. Um den Spliss zu verringern, solltet ihr eure Spitzen mit reichlich Kokosöl einreiben. Alternativ könnt ihr das Kokosöl auch als Leave-In für mehr Haarglanz nutzen.

Kokosöl für strapaziertes Haar

Eure Haare sind stark strapaziert und ihr wollt sie vor weiteren Schäden schützen? Vor allem Umwelteinflüsse wie Hitze, UV-Strahlung, Wind und Kälte schaden euren Haaren. Im Sommer und im Urlaub könnt ihr Kokosöl als Hitzeschutz in die Haarspitzen einmassieren. So trocknen eure Haare nicht aus und werden mit genügend Feuchtigkeit versorgt. An kälteren Tagen eignet sich eine 15-minütige Haarkur als Regeneration.

Kokosöl für feines, fettiges Haar

Ihr habt eher fettiges und feines Haar? Dann solltet ihr das Kokosöl nicht als Leave-In Pflege über Nacht in den Haaren lassen. Euer Haar verfügt über ausreichend Feuchtigkeit und wird durch das Kokosöl nur unnötig beschwert, wodurch eure Haare platt und leblos wirken. Daher solltet ihr mit dem Kokosöl eher sparsam umgehen. Auch bei sehr feinem Haar solltet ihr lediglich die Spitzen mit Kokosöl pflegen.

Kokosöl für glatte Haare

Kokosöl hat eine besondere Fähigkeit: Es versorgt die Haare mit allen notwendigen Nährstoffen und verschließt die strapazierte Haarstruktur. So wird aus glanzlosen, stumpfen Haaren wieder eine glatte, weiche und fließende Mähne.

Kokosöl als reichhaltige Haarpflege

Die Inhaltsstoffe von Kokosöl sind sehr reichhaltig, spenden Feuchtigkeit und sorgen für einen natürlichen Glanz. Das Besondere an Kokosöl ist, dass seine Inhaltsstoffe vollkommen natürlich sind und es euren Haaren daher keinen Schaden zufügt. Im Gegensatz zu vielen chemischen Produkten könnt ihr euch hier darauf verlassen, dass ihr euren Haaren etwas Gutes tut!

Übrigens ist Kokosöl sehr ergiebig, weshalb ihr euch das Geld für möglicherweise schlechte Pflegeprodukte sparen könnt.

Das Beste: Kokosöl eignet sich nicht nur als Haarkur, sondern es bietet sich für verschiedene Anwendungen an! Wie ihr das Kokosöl in eure regelmäßige Haarpflege integrieren könnt, erfahrt ihr hier:

Kokosöl als Haarkur

Grundsätzlich gilt: Lasst das Kokosöl lange in eure Haare einwirken. Je länger die Einwirkungszeit, desto reichhaltiger werden eure Haare gepflegt. Ihr könnt bei Bedarf sogar das Öl als Leave-In die gesamte Nacht in euren Haaren lassen – und die Kur so auch mehrmals in der Woche anwenden! Wichtig ist, dass ihr darauf achtet, das Kokosöl wieder gründlich auszuspülen. Dünnes oder fettiges Haar neigt oft dazu, dass es durch Kokosöl platt und leblos wirkt.

Hier einer meiner Lieblings-Kokosöl-Haarkuren, die ihr ganz leicht nachmachen könnt:

Kokosöl-Haarkur zum selber machen

Zutaten für die Kokosöl-Haarkur

  • 3 EL Kokosöl
  • 1,5 EL Honig
  • 2 Eigelb
  • evtl. 5 Tropfen Rosmarinöl/Rosenöl

Ganz wichtig: Diese Haarkur muss mindestens 45 Minuten einwirken. Kalkuliert die Zeit vor eurer Haarwäsche ein.

Die Zubereitung:

Erhitzt das Kokosöl langsam für wenige Sekunden und mischt es dann mit dem Honig und den Eiern. Für einen besonders schönen Duft könnt ihr einige Tropfen Rosmarinöl hinzugeben. Die ätherischen Öle pflegen übrigens eure Kopfhaut.

Danach tragt ihr die Maske zügig auf eure Haare auf. Wickelt eure Haare in ein warmes Handtuch ein und lasst die Kur mindestens 45 Minuten bis zu 60 Minuten einwirken. Danach spült ihr die Kur gründlich mit Wasser aus. Wascht eure Haare anschließend wie gewohnt mit Shampoo und gegebenenfalls einem Conditioner.

Für den ultimativen Pflegeboost könnt ihr die Haarkur sogar über Nacht einwirken lassen. Legt aber ein Handtuch auf euer Kopfkissen! So erspart ihr euch eine ölige Sauerei.

Kokosöl als Leave-In

Alternativ eignet sich Kokosöl hervorragend als Leave-In. Hierfür reicht es, wenn ihr das Öl in eure Haare einmassiert und diese dann zu einem Dutt zusammenbindet. So könnt ihr eure Haare sogar im Alltag pflegen, ohne dabei auf eine schöne Frisur verzichten zu müssen. Leave-In bedeutet übrigens, dass ihr das Produkt nicht mehr auswascht.

Kokosöl als Hitzeschutz

Wir machen es doch alle gerne Tag für Tag: Die Haare glätten oder schöne Locken reinzaubern. Doch leider schadet die Wärme von Glätteisen, Lockenstab oder Föhn der Haarstruktur nachhaltig. Und hier kommt Kokosöl als Hitzeschutz ins Spiel, denn es schützt eure Haare vor zu warmen Temperaturen und pflegt dabei die Haarstruktur. Aber achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Öl in eure Haarspitzen massiert, sonst wirken eure Haare platt.

Anwendung gegen Frizz: Nehmt eine kleine Menge Kokosöl, die ihr vor dem Föhnen gründlich in euren Haaren verteilt. Zwar dauert das Föhnen mit Kokosöl etwas länger, dafür sehen eure Haare mit dem natürlichen Hitzeschutz gesünder und glänzender aus.

Anwendung als UV- Schutz: Haare können keinen Sonnenbrand bekommen? Oh doch, das können sie! UV-Strahlen sind nicht nur gefährlich für unsere Haut, sondern auch für unsere Haarpracht. Kokosöl wirkt hier wie ein natürlicher Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor. Diesen Schutz könnt ihr auch beim beim Föhnen und Glätten anwenden. So verbrennen eure Haare nicht und die Struktur bleibt stark.

Fördert Kokosöl das Haarwachstum?

Viele Frauen behaupten, dass Kokosöl die Haare schneller wachsen lässt. Aber ist das wirklich wahr? Lässt Kokosöl die Haare schneller wachsen? Eine Behauptung, die so bisher nicht bewiesen wurde. Grundsätzlich gilt aber, dass Haare immer in der gleichen Geschwindigkeit wachsen. Möglicherweise wirken die Haare durch die regelmäßige Anwendung von Kokosöl fülliger, länger und gesünder. So entsteht der Eindruck, dass die Haare schneller wachsen.

Kokosöl gegen Haarausfall?

Kokosöl ist zwar ein echtes Wundermittel, kann aber nicht für jedes Problem eine Lösung sein. Haarausfall ist leider nicht äußerlich behandelbar und hat in der Regel innere Ursachen. Leider kann auch Kokosöl kahle Stellen nicht mit Haaren füllen. Diese Behauptung ist bedauerlicherweise ein Mythos.

Fazit: Kokosnussöl sorgt für schöne und gesunde Haare

Kokosöl überzeugt durch seine einzigartigen und natürlichen Inhaltsstoffe, die euren Haaren neuen Glanz verleihen. Mit nur einem Produkt könnt ihr eure Haare pflegen, intensiv regenerieren, Feuchtigkeit spenden und sogar vor Hitze schützen. Kokosöl ist ein echter Allrounder und eignet sich super für eure Haarpflege.

Falls ihr noch kein Kokosöl im Beauty-Schränkchen stehen habt, solltet ihr schnell zuschlagen und euch im Sortiment von The Body Shop oder bh cosmetics umsehen.

Eure Fee

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