Hauttyp bestimmen: Mit diesen Tipps findet ihr heraus, welcher Hauttyp ihr seid!

Hauttyp bestimmen? Hier erfahrt ihr, wie ihr es herausfindet

Waschgel für fettige Haut, Tagescreme für trockene Haut – die Regale in den Drogerie- und Kosmetikläden sind voll mit vielen verschiedenen Produkten für unterschiedliche Hauttypen. Schnell stellt sich die Frage: Welcher Hauttyp bin ich eigentlich? Eine scheinbar einfache Frage, die aber für die tägliche Pflege entscheidend ist. Denn um die passende Hautpflege zu finden und nutzen, müsst ihr wissen, welcher Hauttyp ihr seid. So könnt ihr die Pflege nach den Bedürfnissen eurer Haut auswählen. Leichter gesagt als getan.

Keine Sorge, Mädels! Ich verrate euch, wodurch sich die Hauttypen unterscheiden, wie ihr es selbst testen und euren Hauttyp bestimmen könnt.

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Warum es so wichtig ist, den Hauttyp zu bestimmen

Ihr seid verwundert, warum ihr so rötliche Haut bekommen habt? Ihr habt ständig Pickel im Gesicht, aber wisst nicht, woher die kommen? Oftmals sind diese Hautunreinheiten und Irritation die ersten Anzeichen dafür, dass ihr die falsche Pflege benutzt. Wenn ihr nicht wisst, welcher Hauttyp ihr wirklich seid, ist es schwierig, die passende Pflege zu finden. Die Ansprüche und Bedürfnisse der Hauttypen könnten unterschiedlicher nicht sein. Daher ist die Ermittlung des Hauttyps der erste wichtige Schritt, um eine perfekt gepflegte und gesunde Haut zu haben.

Bevor ich euch erkläre, welche unterschiedliche Hauttypen es gibt, erfahrt ihr jetzt, wie ihr euren Hauttyp am besten bestimmen könnt. Denn dafür braucht ihr nicht unbedingt einen Dermatologen oder eine Kosmetikerin.

Hauttyp bestimmen: So einfach geht’s!

Bevor ihr einschätzen könnt, ob ihr eher der ölige, trockene oder normale Hauttyp seid, müsst ihr eure Haut testen. Um euren Hauttyp herauszufinden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr geht zum Dermatologen oder zu einer Kosmetikerin, die eure Haut gründlichst analysieren. Oftmals genügt es aber schon, wenn ihr selbst in den Spiegel schaut. Denn es gibt Methoden, die ihr auch ganz einfach selbst anwenden und beobachten könnt, um euren Hauttyp zu bestimmen. Wie das geht? Das erfahrt ihr jetzt!

Poren – fein oder eher groß?

Stellt euch ungeschminkt vor den Spiegel und schaut euch eure Poren ganz genau an. Wie sehen eure Poren aus? Sind stark sichtbar und eher groß? Oder eher fein und kaum sichtbar? Achtet besonders auf die T-Zone, also vom Kinn zur Nase bis hin zur Stirn. Sind die Poren groß und dunkel?

Die Sichtbarkeit eurer Poren liefert wichtige Hinweise zu eurem Hauttyp. Falls ihr vermehrt große Poren im Gesicht habt, also am Kinn, auf den Wangen, auf der Nase und auf der Stirn, weisen diese auf eine fettige Haut hin. Wenn die großen Poren allerdings nur an bestimmten Stellen, wie die Wangen, auftauchen und die restliche T-Zone eher feine Poren vorweist, gehört ihr zum Mischhauttyp. Wenn ihr im gesamten Gesicht eher feine und kaum sichtbare Poren habt, neigt ihr zu einer trockenen Haut.

Natürlich reicht diese Beobachtung nicht aus, um eure Haut einzuschätzen. Aber auch hier gibt es eine Lösung, die es euch erleichtert, euren Hauttyp zu bestimmen.

Hauttyp bestimmen: Wie stark fettet eure Haut?

Entscheidend, ob eure Haut eher trocken oder ölig ist, ist die Talgproduktion. Diese ist auch verantwortlich für Pickel und Unreinheiten. Denn eine übermäßige Talgproduktion verstopft eure Poren und führt zu Entzündungen, die in Form von Pickeln zum Vorschein kommen. Um die überschüssige Produktion von Talg zu reduzieren, eignen sich Waschgels, Cremes und Tonics. Allerdings solltet ihr vorher wissen, ob eure Haut tatsächlich zu viel produziert. Denn eine Irritation eurer Haut, die möglicherweise gar nicht zu viel produziert, kann schnell zu trockener Haut führen. Um das herauszufinden, gibt es einen ganz einfachen Test.

Hauttyp bestimmen – der ultimative Test:

        1. Wascht und reinigt euer Gesicht mit sanfter Reinigungsmilch. Wichtig: Entfernt alle Rückstände von eurer Foundation. So entfernt ihr Schmutz und Fett, das sich über den gesamten Tag angesammelt hat. Bitte verwendet kein Gesichtswasser oder eine Creme. Lasst die Haut jetzt atmen!
        2. Jetzt heißt es: Warten. Am besten entspannt ihr abends vor dem Fernseher ohne perfektes Make-up und lasst eure Haut arbeiten. Denn während dieser Zeit wird eure Haut in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt. Ohne starke Foundation, ohne Concealer oder Puder. Achtet darauf, dass ihr euer Gesicht nicht ständig anfasst!
        3. Nach mehreren Stunden könnt ihr nun mit einem trockenen Tuch, beispielsweise Klopapier, euer Gesicht abtupfen. Wichtig: Nicht wischen, sondern wirklich abtupfen! So seht ihr, wie viel Talg sich bisher durch die Poren abgesetzt hat. Achtet auf die T-Zone! Diese ist entscheidend, bei der Bestimmung eures Hauttyps.
        4. Schaut euch das Ergebnis an. Wie viel Talg klebt nun an eurem Tuch?

Zu guter Letzt: Stellt euch erneut vor den Spiegel und betrachtet euer Gesicht: Wie stark glänzt eure Haut? Ist sie eher schuppig oder ölig? Glänzen nur einige Stellen? Das Ergebnis bestimmt euren Hauttyp und die erkläre ich euch jetzt genauer.

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Hauttyp bestimmen: Welcher Hauttyp bist Du?

Um euren Hauttyp endgültig zu bestimmen, gibt es noch weitere Anzeichen, die typisch für den jeweiligen Typ sind. Anhand dieser Hinweise und Zeichen eurer Haut, könnt ihr festlegen, welcher Hauttyp ihr seid.

Normaler Hauttyp

Beim Abtupfen habt ihr kaum Talg am Tuch? Ihr glänzt sehr frisch und natürlich? Dann habt ihr Glück! Denn ihr gehört zum sehr seltenen, aber idealen Fall: Der normale Hauttyp. Euer Hautbild ist rosig, zart und vor allem frei von Unreinheiten. Ihr empfindet keinerlei Reizungen oder Rötungen bei eurer täglichen Reinigung. Spannungsgefühle sind euch nicht bekannt. Auch Wärme oder Kälte kann eure Haut nicht aus der Ruhe bringen. Bei überschüssigem Stress und veränderten Umweltumständen reagiert eure Haut nicht allzu gereizt.

Die richtige Pflege für den normalen Hauttyp

Ihr habt euren Hauttyp bestimmt und seid eher der normale Hauttyp? Perfekt! Denn der normale Hauttyp hat einen entscheidenden Vorteil: Ihr könnt euch im Bezug auf Pflege auf wenige Produkte konzentrieren. Grundsätzlich eignet sich immer ein Gesichtswasser. Achtet darauf, dass ihr nicht zu Produkten greift, die speziell für fettige oder trockene Haut sind. Legt wert auf eine ausreichende Feuchtigkeitspflege und benutzt zwischendurch eine pflegende Maske. Dabei sollten diese Produkte nicht rückfettend sein!

Trockener Hauttyp

Eure Poren sind kaum zu sehen? Ihr habt sogar in der T-Zone kaum sichtbare Poren? Beim Abtupfen habt ihr kaum Talg? Eure Haut sieht sogar eher schuppig aus? Dann liegt es ganz klar auf der Hand: Ihr seid Team trockener Hauttyp. Oftmals haben Menschen mit trockener Haut Spannungsgefühle nach dem Reinigen und die Haut ist grundsätzlich recht empfindlich. Euer Hautbild ist feinporig, rosig und möglicherweise blass. Was speziell für eine trockene Haut spricht, sind Hautschuppen, die sich vor allem im Augenbereich und in den Mundwickeln bilden.

Die richtige Pflege für den trockenen Hauttyp

Bei einer trockenen Haut empfiehlt es sich, milde Reinigungsprodukte zu benutzen. Achtet darauf, dass ihr auf alkoholhaltige Gesichtswasser verzichtet. Eure Haut braucht eine Pflege, die ausreichend Feuchtigkeit spendet, aber nicht fettet. Empfehlenswert sind Wasser in Öl Produkte oder Cremes, die einen hohen Wasseranteil haben. Vermeidet Produkte, die zu sehr nachfetten. Wenn ihr Masken nutzt, solltet ihr eure Haut danach ordentlich eincremen, damit der trockenen Haut nicht noch mehr Feuchtigkeit entzogen wird.

Fettiger Hauttyp

Beim Abtupfen habt ihr viele ölige Flecken auf dem Tuch? Die T-Zone ist sogar stark betroffen? Dann habt ihr sehr wahrscheinlich eher fettige bis ölige Haut. Bei einer fettigen Haut gibt es allerdings zwei verschiedene Kategorien. Zum einen gibt es den trocken und fettigen Hauttyp und den öligen Hauttyp.

        • Trocken und fettig: Ihr habt keinen Fettglanz, aber ihr habt Unreinheiten und Entzündungen. Eure Haut spannt bei Kälte und nach der Reinigung. Bei zu hohem Feuchtigkeitsmangel schuppt eure Haut und ihr habt vereinzelt sehr trockene Stellen.
        • Ölig: Eure Haut neigt zu starken Unreinheiten wie Pusteln, Entzündungen. Ihr habt große Poren, die sichtbar sind und oftmals glänzen. Eure Haut ist eigentlich unempfindlich und ihr habt keine Spannungsgefühle.

Die richtige Pflege für den fettigen Hauttyp

Beim Hauttyp bestimmen seid ihr zum Entschluss gekommen, dass ihr eher der fettige Hauttyp seid? Okay, ein wichtiger Schritt ist getan. Für die verschiedenen Kategorien eignen sich unterschiedliche Pflegeprodukte. Bei einer trocken und fettigen Haut solltet ihr versuchen, eure Haut mit Feuchtigkeit zu pflegen. Dabei sollten die Produkte nicht zu stark nachfetten. Produkte gegen fettige Haut können eure trockenen Stellen stark austrocknen. Deswegen gilt: Nach Peelings, Masken oder Waschegels eine leichte Feuchtigkeitspflege benutzen.

Bei einer sehr öligen Haut müsst ihr die Talgproduktion reduzieren. Empfehlenswert sind Gesichtswasser mit einem Alkoholanteil und Cremes, die eher fettarm sind. Des Weiteren empfehle ich euch, einmal wöchentlich ein gutes Peeling und eine fett-reduzierende Maske aufzutragen. Eine effektive Tagescreme, die euer Gesicht mattiert, ist sehr empfehlenswert.

Mischhaut Hauttyp

Die Mischhaut ist eine Kombination aus trockener, fettiger und normaler Haut. Die Haut ist entweder eine fettige und normal Haut, einer fettig und trockenen Haut, oder eine normale und trockene Haut. Meistens ist die T-Zone ölig und das restliche Gesicht trocken oder andersherum. Das große Problem bei diesem Hauttyp ist, dass unterschiedliche Bereiche eurer Haut verschiedene Bedürfnisse haben. Während die T-Zone stark fettet und eher eine Reduzierung braucht, benötigen die trockenen Stellen hohe Feuchtigkeit. Eine Kombination, die oftmals mit nur einer Pflege nicht ausreichend zu befriedigend ist.

Die richtige Pflege für den Mischhaut Hauttyp

Wichtig ist, dass ihr eure Haut gründlich reinigt. Am besten nutzt ihr ein Waschegel und ein Gesichtswasser, das nicht alkoholhaltig ist. Nutzt eine Vitamin- oder eine Reinigungsmaske einmal die Woche. Meidet alkoholhaltiges Gesichtswasser und achtet darauf, dass ihr eure Haut nicht zu stark austrocknet. Gleichzeitig ist aber eine zu starke Feuchtigkeitspflege schädlich für eure fettigen Zonen. Daher eignen sich spezielle Pflegeserien für Problemhaut, die sich ideal für die Mischhaut eignen.

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Hauttyp bestimmen und die richtige Pflege nutzen

Trocken, fettig oder doch eher Mischhaut? Klingt zwar kompliziert, ist aber wichtig. Zu wissen, welcher Hauttyp ihr seid, ist entscheidend für eure tägliche Pflege. Denn nur so könnt ihr wissen, welche Bedürfnisse eure Haut wirklich hat. Bevor ihr euch teure Pflegeprodukte kauft, solltet ihr euch sicher sein, was eure Haut wirklich braucht. Wenn ihr das wisst, habt ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weniger Hautprobleme und Irritationen. Umso wichtiger, dass wir den Hauttyp bestimmen! Falls eure Haut weiterhin zu Unreinheiten neigt, rate ich euch, einen Hautarzt oder eine ästhetische Kosmetikerin aufzusuchen, die eure Haut analysieren kann. So könnt ihr euch sicher sein, welcher Hauttyp ihr seid.

Oftmals sind es unsere eigenen Pflegefehler, die Unreinheiten, Pickel und Entzündungen hervorrufen. Bestimmt euren Hauttyp und vermeidet Pickelchen und Co.

Eure Fee

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